Sonntag, 30.07.2017

Eitel Sonnenschein

Heute verabschiedete uns die Sonne, hatten hier heute unsere letzten Stunden. Bei diesem Lichterglanz konnten wir nochmal die andere Seite (Brooklyn) erkunden.

Über die Brücke ging es rüber, wir genossen die Skyline - ein Traum. Unser Steinehüpfen-Match auf dem East River entschied Söri für sich - Papa und Siski konnten es kaum.

Eine Fähre brachte uns nach tollen Stunden zurück auf die andere Seite. Auch hier wurde deutlich, die newyorkerische Weite.

Nun, was sollen wir zum Abschied sagen, unsere Reise endet nun. Morgen nehmen wir den Flieger zurück und müssen bis dahin noch Einiges tun.

Packen beispielsweise und die Gedanken kreisen lassen. Zwei Monate sind rum, wie schnell die Zeit vergeht, können wir garnicht richtig fassen.

Wir hatten anstrengende Momente, die viel Planung und anderes brauchten. Aber sowas war schnell vergessen, wenn wir zum Beispiel im Great Barrier Reef tauchten.

Manche Orte gefielen uns gut, andere hatten so ihre Seiten. Doch am aller bedeutsamsten ist: wir hatten immer uns und wunderschöne gemeinsame Zeiten.

Wir entdeckten viel und hatten super schöne Wochen. Und doch ist es nun morgen soweit: das Abschiednehmen ist herangebrochen.

Wir nehmen den Papa an die Hand und kommen nach Hause. Ha Ha! Vorbei ist eure Söri-Siski-Pause.

Wir danken euch hiermit für's Lesen und Begleiten. Einen letzten Gruß von uns senden wir euch aus den weltlichen Weiten wink.

 

Euer Söri und eure Siski.

Brooklyn Bridge Skyline Glück Wir drei In Brooklyn - Manhattan Bridge

Samstag, 29.07.2017

Bestes Steak für die Männer

Der Tag sollte regnerisch und deswegen dem Shoppen gewidmet sein. Aber papperlapapp, da fiel die Siski doch glatt auf die Männer rein.

Das Wetter hielt sich wider Erwarten einwandfrei. Drum waren wir alle gerne bei einem Spaziergang über die High Line dabei.

Dies ist eine nicht mehr benutzte 2,3 km lange Güterzugtrasse - nun bepflanzt und hübsch anzusehen, wie eine von Kindern bemalte Guten-Morgen-Tasse.

Doch dann kam das Highlight für die Männer, nach gutem Fleisch dürstend. Nicht ganz schick und nicht dem Restaurant entsprechend, kehrten wir im "Keens"-Steakhaus ein, zumindest waren wir gut-Haar-gebürstet.

Edles Terrain betraten wir drei Genossen. Als das Fleisch kam, haben sich die Männer schon beim puren Anblick in jenes verschossen.

Es war ein Gaumenschmaus, butterzart und von edler Würzung. Das Beste (und Teuerste) was sie je aßen - aber das war es ihnen wert, die "geldliche" Kürzung.

Am Ende sind wir heute wieder durch die ganze Stadt gelaufen, alles tut uns weh. Aber Siski durfte dann doch auch mal shoppen - hip, hip, jucheh!

High Line  Nette Gässchen Naked Cowboy am Times Square  Best Fleisch in Town

Freitag, 28.07.2017

Natur in New York City

Vorüber an der New York Public Library und dem Grand Central Terminal ging es heute zum Central Park. Er blühte und florierte und war so garnicht karg.

Söri war ganz in seinem Spazier-Element und wir sagten ständig zu ihm "Ey Söri, unser Fuß, der brennt."

Der Park ist einfach mega groß und lädt zum Verweilen für die Städter ein. Nur wenn man jede Ecke erkundet wie wir, tut einem bald weh das Bein.

Die Fauna hatte uns Schildis und viele Hörnchen zu zeigen. Stetig bildete sich um die possierlichen Tiere ein bestaunender Menschenreigen.

Dann kaufte Söri Siski heute noch ihr Geburtstagsbegehren. Voll süß anzusehen, lustig und unsere Besucher in der Halle-Wohnung können sich dann auch mal danach verzehren wink.

Library Grand Central Terminal Mitunter felsiger Central Park  Central Park und Alice im Wunderland-Statue Boot fahren inmitten von NY

Donnerstag, 27.07.2017

Kostenlos ist immer gut

Das Wetter war uns heute nicht mit strahlender Sonne hold. Dennoch besuchten wir die Freiheitsstatue, so wie vorher von uns gewollt.

Mit einer kostenlosen Fährüberfahrt (immer und für alle) setzten wir nach Staten Island über. Dabei fährt die Fähre relativ dicht an der Statue vorüber.

Papa und ich haben sie uns größer vorgestellt (Söri war schon mal da), aber trotzdem hat sich ein freudiges Lächeln in unser Gesicht gesellt.

Staten Island hatte für uns nicht so viel Anreiz. Deswegen machten wir uns wieder Richtung Broadway und Times Square, ein bissl shoppen zwischendrin für Siski, ganz ohne Geiz.

Zum Madison Square Garden liefen wir noch geschwind. Zum Abendessen aßen wir 3 semi-leckere Steaks aus Rind.

Rundum war es wieder ein gelungener Tag in Manhattan. Und nun werden wir uns geruhsam zur Nachtruhe betten.

  Fähre und Skyline Annäherung Freiheitsstatue Wir mussten so lachen, weil die Statue auf dem Foto dahinten nur so winzig aussieht.

Mittwoch, 26.07.2017

Oben

Am heutigen Tage zog es uns hoch nach oben. Wir bestiegen das Empire State Building, die hiesige Aussicht können wir nur loben.

Wir konnten ganz Manhattan bestaunen und viele Wahrzeichen erkennen. Einige besuchten wir auch noch auf der Erde, wir werden sie euch nennen.

Rockefeller Center, Flatiron Building, Times Square und der Broadway freuten sich auf unseren Besuch. Zum Mittag zog uns erneut an der Bubba Gump-Geruch.

Die Garnelen ließen wir uns gut schmecken, danach konnten wir unsere Nasen weiter Richtung Sightseeing strecken.

   Empire und Flatiron Building     Dahinten ist irgendwo unser Hotel :-) Mit dem Central ParkBubba GumpTimes SquareTimes SquareTimes SquareTimes Square

Dienstag, 25.07.2017

Dank "das Papier" in 7 Minuten überall hin

Gestern nun ist unser Gast nach New York gekommen. Der Papa und trotz langem Flug war er garnicht benommen.

Kurz vor seiner Ankunft steckte in Siski noch der Schrecken tief. Auf der Anzeigetafel stand bei allen "arrived", "on time" - nur bei Ankunft aus Düsseldorf stand nichts, die Angst schon aus der Ferne rief.

Aber alles gut, da lief bestimmt nur technisch was fehl. Papa kam gut an und war quikfidel.

Unser Hotel liegt in Chinatown, hier herrscht wieder eine ganz eigene Art. Und unsere Zimmer sind auf Höhe der Subway - es ist mega laut - das ist schon hart.

Aber wir sind ja nur zum Schlafen hier und Papa trinkt im Hotel höchstens mal ein Bier.

Papa führte uns ganz herkömmlich mit "das Papier" (unser personifiziertes Stadtplanblatt) in jeweils 7 Minuten an viele Hotspots rum. New York ist ganz klein und wir liegen "top zentral" ist Papa's Meinung wink.

Geschichtsträchtige Gebäude (z. B. Federal Hall), die Wallstreet und Stadtteile wie Chinatown, Little Italy, die Szene Soho und Noho durchspazierten wir schon heute. Ein tolles Foto vom Charging Bull war nicht drin, drumherum standen zu viele Leute.

Die Besichtigung vom Ground Zero war sehr emotional und für uns bewegend. Das 2014 eröffnete One World Trade Center zeigt aber, das Leben geht weiter auch in dieser Gegend.

Das Wetter war heut nicht ganz so toll, deswegen die Skyline von der Brooklyn Bridge nur im Trüben. Wir warten noch auf einen Sonnentag und wollen gleiche "Wanderung" noch einmal ausüben.

Ground Zero Ground Zero Ground Zero Ground Zero One World Trade Center Wall Street Brooklyn Bridge  Skyline Little Italy und Chinatown

Sonntag, 23.07.2017

American Pie - Wie ein heißer Apfelkuchen

Geburtstaglich streiften wir heute durch den schönen Botanischen Garten. Die Echsen schienen geradezu auf uns Turteltäubchen zu warten.

Zwar nicht zum Feiern zu Mute und dennoch interessant, sahen wir uns an das Holocaust-Denkmal. Was mussten die Leute wohl damals erleben für eine furchtbare Qual.

Der Sonntagsmarkt und der Ocean Drive lockten uns erneut und Söri hat sich im Diner über seinen langersehnten warmen Apfelkuchen gefreut.

Den Abend ließen wir ausklingen bei einem romantischen Abendessen im italienischen Gasthaus. Der Lärmpegel war dort so hoch, wie das Quieken von einer Katze gejagten Maus.

Am Strand genossen wir noch unsere letzten Minuten am miamischen Meer. Bevor es morgen nach New York geht und unser "Überraschungspaket" kommt - wir freuen uns sehr.

Botanischer Garten Botanischer Garten Echsen Holocaust-Denkmal Holocaust-Denkmal Apple Pie Meeeeer

Samstag, 22.07.2017

Strand und Lichtspielhaus

Siski lag am Strand heut rum und badete im Meer. Die Sonne strahlt über Miami anscheinend mega stark und scheint sehr.

Trotz mehrmaligem Eincremen holte sie sich nun noch einen mega Sonnenbrand auf der anderen Körperregion. Aua, ein bisschen weh tut das schon.

Söri war da schon etwas schlauer und verzog sich ins kühle Lichtspielhaus. Hier in Miami, ebenso wie in vielen anderen Städten der USA, holen sie hier aus den Filmen das Maximale raus.

Es handelte sich um ein IMAX-Kino, mit riesiger Leinwand und einem Filmvergnügen, als wäre man live dabei. Solche Kinos gibt es in Deutschland sehr wenig, insgesamt nicht mehr als 2+2.

"Dunkirk" hieß der Film und bescherte unserem Cineasten einen meisterlichen Bewegtbildspaß, auch wenn die Thematik nach Filmende noch länger in den Knochen saß.

Cineast

Freitag, 21.07.2017

Ocean Drive

Auf dem Weg zum Ocean Drive ereilte uns ein ganz schöner Regenschauer. Drum guckten wir uns McDonald's mal von innen an etwas genauer.

Durch ein paar Tropfen machten wir uns dann doch weiter Richtung der berühmten Straße, gingen rauf und runter. Hier sind viele Hotels, Restaurants und die vielen Leute munter.

Die Häuser sind alle im Art-Déco-Stil gehalten und damit sehr schön anzusehen in ihren bunten Gestalten.

Zum Abend haben wir zum ersten Mal in einem Diner gespeist - dafür ist Söri doch extra nach Amerika gereist wink.

Damit er keinen Sonnenstich bekommt hat er sich danach ein hübsches Cappi zugelegt. Hat lange dafür gebraucht, wie ne Frau, und Siski hat ihn mit zum Kauf angeregt.

Gestern haben wir ganz vergessen, von einer Strandgeschichte zu berichten, wir erzählen es euch jetzt. Ihr werdet sehen, die Story fetzt.

Um uns zu schützen und bequem zu liegen, fragten wir gestern am Strand nach, wieviel es kostet, sich in den Sonnenstühlen zu wiegen.

Der Angestellte, sicher auch peinlich berührt, sagte uns den Preis für 2 Liegen und nen Schirm. 75 Dollar (65 Euro) wollte er haben, denen fehlt wohl der Verstand im Hirn?!

Seinem Tipp, dass der Nachbar nur 55 Dollar nimmt, kamen wir natürlich auch nicht nach. Also da liegen wir doch lieber im Sand auf unseren Handtüchern brach!

Ocean Drive Ocean Drive Miami Beach und Diner Schöne lange Strandpromenade Bunte Rettungsschwimmertürmchen Mr. Coolman

Donnerstag, 20.07.2017

Strandbegehung

Der Tag gehörte dem Strand, der Strahle-Sonne hielten wir wacker stand.

Obwohl... einen kleinen Sonnenbrand haben wir leider davon getragen, da können wir uns eigentlich erstmal nicht mehr in die Sonne wagen.

Wir plantschten im Meer, es war wahrlich eine warme Brühe. Für's weit raus schwimmen brauchten wir keine Mühe.

Es geht sehr lange flach hinein, nach 100 Metern guckte immer noch raus unser halbes Bein.

Mittwoch, 19.07.2017

Magie in Disney World

Oh, war das schön, oh, war das toll: wir sahen das bezauberndste Feuerwerk ever - das freute uns voll.

In der Disney World (Magic Kingdom, Orlando) wurde es uns präsentiert, nachdem wir den ganzen Tag sind durch den Park flaniert.

Das Feuerwerk war lang, bunt und imposant. Dabei wurden einige Disneyfiguren eingebunden in eine Geschichte und mit Licht auf's Schloss gebannt.

Es zauberte ein breites Lächeln und Tränen gleichzeitig ins Gesicht. Bei wem von uns beiden, verraten wir jetzt nicht wink.

Der Weg bis zu dem Spektakel war nicht immer ganz leicht zu gehen. Die Anreise war knifflig und schon am Eingang haben wir die Menschenmassen gesehen.

Nach dem Eintritt konnten wir uns noch immer nicht frei bewegen. Wir mussten mit einer Fähre über den See setzen, doch danach konnten wir uns endlich in alle Richtungen regen.

Apropo Regen: nur zwei Schauer trübten kurz die heile Welt. Ansonsten schwitzten wir und hätten gerne jede Sekunde kalt geduscht - auch für viel Geld.

Wir erkundeten jeden Winkel und fuhren eher die gemütlichen Fahrattraktionen. Die anderen waren viel zu voll und würden den Zeitaufwand nicht lohnen.

Nur für eine Achterbahn, Space Mountain, haben wir gewartet. Es ist dann aber auch wirkich in 2 Stunden ausgeartet.

Das macht keinen Spaß, die Fahrt dann aber umso mehr. Im Dunkeln, rasant und unerwartet, gestattete sie den öden Wartegedanken keine Rückkehr.

Die große Parade mit allerhand Disneyfiguren erwärmte ebenso unser Herz. Ihr seht, um die Gäste zufriedenzustellen, veranstaltet der Park so einigen Terz.

Nach 4 Stunden Schlaf ging es dann heute sehr früh nach Miami, das Auto wehmütig wegbringen. Konnten wir doch in unserem treuen Begleiter gut fahren, rumnaschen und Country-Lieder mitsingen.

Mit unserem schwarzen Gefährt haben wir in 9 1/2 Tagen insgesamt 4700 Kilometer gerockt und dafür nur 140 (!!!!!!!!!!!!) Euro berappt - WOW, da sind wir doch mal positiv geschockt.

In Miami Beach sind wir jetzt und machen hier einfach mal nur Strand- und Erholungssachen. Wir werden ja ab Montag mit unserem Überraschungsbesuch noch genug in New York Unsinn machen smile.

Main Street Prinzessinnenschloss Die Schöne ;-) und der tollste Mensch auf der Welt Show Parade Parade Parade Parade Parade Parade Parade Familie Mouse Wikinger-Abendessen Winnie Puuh und Prinzessi Besuch in Arielles Grotte Feuerwerk Feuerwerk

Montag, 17.07.2017

Florida - Sunshine State?

Aus DeFuniak Springs sind wir heute Morgen losgefahren. Der Himmel zeigte uns auf dem Weg nach Ocala wieder seine nassesten Gebahren.

Auch für unsere Tage in Miami ist nur Regen angesagt frown. Da haben wir wohl die falsche Woche getroffen im angeblichen Sonnenschein-Staat!?

Da heute nichts weiter passiert ist, geben wir euch Infos von der Straße mit. Vielleicht seid ihr interessiert an dem wissenswerten "shit".

Auf den Autobahnen darf man nicht so schnell fahren wie bei uns. Das die riesigen LKWs aber sogar schneller als die PKWs düsen interessiert anscheinend Hinz und Kunz.

Sehr oft denken wir, wir sehen einen Bus auf der Straße. Doch weit gefehlt, wir werden herum geführt an der Nase.

Die Leute hier fahren busgroße Wohnmobile, die sind echt exorbitant. Wie sich das so viele Menschen leisten können, ist überaus interessant.

Generell scheinen Autos hier nicht teuer zu sein, viele stehen hier zurück gelassen an der Straßen- (und Autobahn-) -seite. Haben sie einen Platten oder andere Verletzungen wäre die Person durchs Abschleppen vielleicht eher pleite.

So gammeln sie dahin und stehen alleine da. Sicher klauen sich noch Einige Teile heraus, das läge nah.

Reifen scheinen hier auch sehr oft zu platzen. Viele zerfetzte Teile liegen rum, wie bei uns die überfahrenen Katzen innocent.

Des Weiteren ist die Überholregelung vielfaltig und gefährlich. Man darf auf jeder Seite überholen, da muss man einen guten Schulterblick beweisen - der ist hier unentbehrlich.

Die Beschilderung, die den Weg in die gewollte Richtung zeigt, ist nicht sehr grandios. Kleine und zu wenige Schilder, da ist bestimmt öfter mal die Verfahrens-Sorge groß.

Morgen haben wir was Schönes vor, findet es mal raus. Allerdings soll auch morgen der Regen kommen - naja wir machen das Beste draus.

Sonntag, 16.07.2017

An einem Tag durch 4 Bundesstaaten...

... und bis inklusive Florida (heute erreicht) 9 Bundesstaaten durchquert. Das ist doch nun wirklich mal einen Applaus für uns wert.

Bevor wir zum Ernst der Lage kommen, wollen wir erst einmal von euch gestellten Fragen/Anmerkungen entgegen kommen.

Nein, geheiratet haben wir nicht in der Stadt der Sünde. Es woanders zu tun fielen uns ein viel mehr gute Gründe.

Dick geworden, unser Sörchen - was sagt ihr denn, ihr Rabauken? Wir ernähren uns hier nur gesund von Möhrchen und von Rauken.

Heute also machten wir an einer geschichtsträchtigen Stätte Halt. Besuchten die Oak Alley Plantage Nähe New Orleans, sie ist schon ziemlich alt.

Wir besichtigten das Herrenhaus, der Blick vom Balkon geht zu der Allee voller Eichen. Manche Relikte aus vergangener Zeit mussten auf dem Gelände jedoch schon weichen.

Die Zuckerrohr-Plantage ist Zeugnis der Sklaverei bis 1865, in Amerika so geschehen. Wir haben über die schrecklichen Bedingungen der Sklaven gelesen und auch ihre spärlichen Unterkünfte gesehen.

Hart arbeiten mussten sie, tagein tagaus. Und die Sklavenhalter durften über sie bestimmen, die reine Vorstellung ist ein Graus.

Dennoch war es interessant anzusehen, man konnte sich in die Zeit hinein versetzen. Morgen geht's weiter Richtung Süden Floridas, hier ist's sehr warm und die hohe Luftfeuchtigkeit wird weiterhin unsere Haut benetzen.

Sklavenunterkünfte Big House (Herrenhaus) Oak Alley Big House

Samstag, 15.07.2017

New Orleans erkundet in Jeans

Gestern haben wir euch nichts von Beaumont erzählt. Sind erst spät angekommen, haben nichts gesehen und uns fast ganztags durch den Stau gequält.

Söri kannte New Orleans aus "King of Queens" als gemütliches Örtchen. Heute gesehen und festgestellt, es ist von der Gemütlichkeit her doch von einem anderen Sörtchen.

Viele Leute, laute Partys schon am Tage. Doch auch ein paar Jazzmusiker waren zum Spielen schöner Töne in der Lage.

Die Häuser im "French Quarter" waren schon speziell und im französisch-spanischen Stil. Doch  zum Wohlfühlen gab die Stadt in Louisiana einem durch den Trubel nicht allzu viel.

Unser Hostel ist dafür umso schöner, in dem wir nächtigen bis morgen. Söri und Siski schlafen heut mal getrennt, aber macht euch um uns keine Sorgen.

Wir haben ein Doppelstockbett, voll gemütlich und wie in einer modernen Jugendherbergsunterkunft. Siski schläft unten und der Herr ganz oben trumpft wink.

Morgen geht's weiter mit der Autotour, Florida erreichen. Dann haben wir es auch schon beinahe geschafft und das Auto muss bald wieder weichen.

French Quarter Jackson Square Einige Kutschen fuhren umher

Donnerstag, 13.07.2017

Außen pfui, innen hui (Söris These wurde bestätigt)

Irgendwo im nirgendwo packte uns das Hungergefühl, sodass wir guckten umher. Eine buchstäbliche Bruchbude entdeckten wir, Siski missfiel das gleich sehr.

"Restaurant" stand zwar dran, aber es erschien verlassen. Nur, dass viele Autos davor standen, wollte nicht recht zum vermuteten Leerstand passen.

Wir gingen zaghaft durch zwei Türen und dachten, wir stehen gleich bei jemandem im Wohnzimmer drin. Doch siehe da, ein großer heller Gastraum erwartete uns - uns fiel runter das Kinn.

Wir nahmen neben all den Gästen Platz und wählten unser Gericht. Nebenbei wanderte unter den Tisch unser Gesicht.

Die Schalen von Erdnüssen lagen dort unten zu Hauf. Die Cowboys und andere essen die hier, schmeißen sie runter und heben sie nicht wieder auf.

Das war amüsant anzusehen, so etwas kannten wir nicht. Oh wartet, die Bedienung kommt und bringt unser Gericht.

Das Essen hatte einen tollen Geschmack, darüber waren wir echt platt. Söri gesteht, dass war das beste Steak, was er je gegessen hat (Siski bestätigt, es war echt richtig leckerwink).

Zudem waren die Produkte sehr preiswert und das Getränk bekamen wir nach Leerung kostenlos nachgegossen. Ein ganz Frisches bekamen wir sogar noch "to go" und haben dieses im Auto dann genossen.

In dem texanischen Restaurant war alles top - das Personal super freundlich, die Räumlichkeiten schön und das Essen fantastisch gut. Vor so einer Täuschung des Äußeren zum Inneren ziehen wir unseren imaginären Cowboyhut.

Gelandet sind wir heute in Weatherford. Durch dutzende Antiquitätenläden zeichnet er sich aus, der winzige Ort.

Heute mal nur mit Karte gefahren Außen pfui, innen hui

Mittwoch, 12.07.2017

Günstiges Gas macht Spaß

"Is this the way to Amarillo?" - keiner hat uns dazu "ja" gesagt, doch wir haben den langen Weg trotzdem gewagt. https://m.youtube.com/watch?v=SHuOagWzaws

Vor der Ankunft in Amarillo bot uns die "Cadillac Ranch" einen kunterbunten Anblick. Dort waren Gemälde gesprayt und Namen, wie Steve, Maria und auch Rick.

Auch wir schnappten uns zugleich ne pinke Spraydose und sprühten drauf los. S + F mit Herzchen drum riesengroß.

Apropo Autos:1638 Kilometer sind wir jetzt schon Richtung Ziel gedüst. Bald werden wir freudig von Miami begrüßt.

Das Benzin ist hier so mega billig, da macht das Fahren Spaß. Für 40 Cent pro Liter (!!!) haben wir heute getankt das Gas (=amerikanisch für Benzin).

Das Diesel-tanken hingegen ist in Amerika wohl sehr verpönt. Deshalb wird mit dem Tank-Preis der Kauf von Dieselfahrzeugen nicht verschönt.

  Cadillac Ranch   Schichten über Schichten Diesel teurer als Benzin

Dienstag, 11.07.2017

Roadtrip zum Canyon

Weiter ging heut die wilde Fahrt zum Grand Canyon - sagt mal an, ob ihr dort schon ward!?

Wir hatten Glück, konnten den South Rim Trail begehen, um Teile der riesigen Schlucht zu sehen.

Wenig später fing es an, zu regnen und zu blitzen. Da hieß es hopp, hopp schnell ins Auto flitzen.

Die Weiterfahrt gestalteten wir mit Siskis Playlist wink und Söris Lieblings-Ami-Süßigkeit (Red Vines), die er so gerne isst.

Gelandet sind wir nun in Gallup, einem Städtchen im Nirgendwo. Morgen früh geht's weiter Richtung Texas, nach Amarillo.

  Grand Canyon Auf Berg 7   Wildgetier am Wegesrand Wie Sie sehen, sehen Sie nichts. Oh, doch: Felsen!

Montag, 10.07.2017

Aller guten Dinge sind drei

Heute begann die mobile Phase, wir haben uns bis zum 19. Juli ein Auto geborgt. Doch erst mal mussten wir eins kriegen, es hat alles für etwas Trubel gesorgt.

Söris Wunschauto ist uns vor der Nase weggefahren, da halfen auch keine wilden Zurückwinkgebahren.

Im ersten Auto dann gesessen und zum Glück gleich erkannt: mit dem Öl stimmt was nicht, da hat ein Lämpchen gebrannt.

Gut, ausgestiegen und ein Neues gesucht, man durfte in seiner gebuchten Kategorie nämlich selbst eins wählen. Doch da schon viele weg waren, mussten wir uns nun mit der spärlichen Auswahl rumquälen.

Söri, der schlaue Fuchs, ließ verlauten, er hätte gerne einen Dodge Charger gefahren. Schwups, ein Upgrade bekommen, der gute Mann konnte uns tatsächlich einen solchen zum Mitnehmen offenbaren.

Kurz nach dem Rausfahren entdeckte Söri die Krux der ganzen Geschicht'. Der Sportwagen verbraucht viel zu viel Benzin, wir kämen mit einer Füllung nicht weit - das geht bei unserer Strecke natürlich nicht.

Geschwitzt und vor Peinlichkeit berührt fuhren wir zurück und baten um einen Austausch. Das ging ganz unkompliziert, ruckzuck und erforderte nur einen kurzen Erklärungsplausch.

Im dritten Auto, ein Nissan, an dem es nichts auszusetzen gibt, ging es los Richtung Hoover Dam - ganz frei über die Straßen, so wie es uns beliebt.

Den entdeckt, fuhren wir weiter nach Flagstaff, unserem heutigen Ziel. Außer einkaufen und bettfertig machen geschah hier dann nicht mehr viel.

Hoover Dam Erfrischungsstation bei der Hitze

Sonntag, 09.07.2017

Viva Las Vegas

Mit dem spontanen Flug haben wir mit einigen Turbulenzen Las Vegas gut erreicht. Die Temperaturen sind hier alles andere als seicht.

44ºC konnten wir als Spitzenwert messen und haben deshalb auch viel mehr getrunken, als gegessen.

Wir sagen es gleich, auf den Fotos wird das Ausmaß von Las Vegas nicht sichtbar. Der Strip ist mit nichts vergleichbar und beinahe unverzichtbar.

Viele Casinos überall, das ist klar. Aber die Hotels und deren Themenwelten sind einfach wunderbar.

Im Caesars Palace wurden kleine italienische Gässchen nachgebaut zum schlendern beispielsweise. Auch im Bellagio fühlst du dich wie auf einer Italienreise.

In einem Shoppingcenter schippern venezianische Gondeln und es gibt noch viel mehr. Beinahe jede Ecke ist schön ausgestaltet und keinesfalls leer.

Gespielt haben wir natürlich auch mal, doch leider nicht gewonnen. Sollte ja auch nur ein Spaß sein - süchtig sind wir zum Glück nicht, uns ist das Geld nicht durch die Hände geronnen.

Geschlafen haben wir im Luxor, einer Pyramide nachempfunden. Ganz schön schräg, sogar der Fahrstuhl drehte irgendwie schief seine Runden.

Alles in allem echt imposant und überhaupt nicht billig. Las Vegas nochmal zu besuchen und dann auch eine Show anzugucken - da sind wir willig.

 

Unser Hotel Luxor Luxor von innen Luxor von innen  New York New York Erfrischer auf der Straße ParisStrip Hotel Wynn, alles aus BlumenCaesars Palace - hier haben wir gezocktCaesars Palace Caesars Palace Grand Canal ShoppesIm BellagioIm BellagioBellagioFontänenshow BellagioStrip by nightLuxor nachts

Samstag, 08.07.2017

Mit dem Rad durch San Francisco

Richtig cool und freiheitlich war das, mit dem Rad über die Brücke. Dieses tolle Erlebnis schließt in unseren Reiseerlebnissen noch eine Lücke.

Auf der Golden Gate Bridge ist's kalt und es zieht wie Hechtsuppe. Das war unserem sommerlichen Kleidungsstil keineswegs schnuppe.

Und richtig toll war diese Sichtung: springende Wale auch hier, auf der amerikanischen Lichtung.

Weiter ging es mit dem Rad durch die San Francisco'schen Regionen. Das Entdecken der "Painted Ladies" aus der Serie "Full House" sollten uns für unser Erstrampeln steiler Berge belohnen.

Söri erlebte heute noch eine ganz besondere Freude hinsichtlich außergwöhnlicher Karren. Wir sahen ein Ami-Auto-Treffen - hier konnte er sich in die ganz besonderen Autos vernarren.

Golden Gate Bridge Radeln Love Radeln über die Brücke   Es war so kalt      

Freitag, 07.07.2017

Warten und machen

Heute war ein ereignisreicher Tag in San Francisco, wir haben viel gemacht. An der Cable Car-Station haben wir jedoch erstmal anderthalb Stunden mit Warten zugebracht.

Doch dann ging es los, gemütlich bergab und bergauf. Für diese schöne Fahrt nahmen wir gerne die 7 Dollar Fahrpreis in Kauf.

Wir fuhren im Stehen, hielten uns an der Stange fest. Kam uns ein anderes Cable Car entgegen, wurde es eng und man hoffte, das keiner loslässt.

Unser spätes Mittag nahmen wir im Kultrestaurant Bubba Gump (von Forrest Gump) ein. Übelst leckere Shrimpskomposition, das schmeckte uns wirklich fein. 

Super entertaint wurden wir auch in dem Lokal, da gibt's nichts zu sagen. Tolle Aufmachung, kostenloses Nachfüllen der Drinks und ein Forrest Gump-Quiz mit allerhand Fragen.

Alcatraz wollten wir auch spontan besuchen, darauf hatten wir Lust. Aber leider ging es nicht, die Touren sind bereits ausgebucht bis zum Monat August.

Den Weg zurück in die Innenstadt nahmen wir erneut mit dem Cable Car. Diese Strecke war noch cooler und  für uns einfach wunderbar.

Haltestelle - die Cable Cars werden händisch in die richtige Richtung gedreht Los geht's Wir düsen Bubba Gump Lecker Zweite Fahrt Faxen Fahrt

Donnerstag, 06.07.2017

So Schreckliches ist des Reimens nicht wert

Schrecken

Heute den ersten Teil mal nicht gereimt, weil es einfach zu schreckliche Erlebnisse/Gefühle waren, als das wir es reimen möchten und uns damit noch den Kopf zerbrechen. Gestern Abend, 23.30 Uhr stand unsere Greyhoundbus-Nachtfahrt von Los Angeles nach San Francisco an. Vor allem Siski hat sich darüber keine Gedanken gemacht, weil in Australien alles schicki war: top Busse, nette Fahrer, vor allem Backpacker-Klientel, halbleerer Bus und nie vorhandene Angst im Dunkeln und vor der Nachtfahrt. Söri behagte es nicht so und recherchierte kurz vorher im Internet, was uns erwarten könnte. Von Angriffen in den Bussen war die Rede, der Fahrer sitzt hinter Panzerglas zum Schutz und das Klientel sei jedermann, also auch Drogenjunkies, Obdachlose etc. Das beunruhigte uns natürlich sehr. Zuvor stand aber an, dass wir mit einem Linienbus im Dunkeln über eine Stunde durch ganz Los Angeles fahren und Umsteigen oder zur Greyhoundstation laufen mussten. Da wir ja nun schon mitbekommen haben, dass hier jeder zweite unter Drogen zu stehen scheint und die Obdachlosen in großer Zahl vorkommen und vor allem wirklich überall rumliegen, waren wir sehr aufgeregt. An der Haltestelle wurden wir bereits von Durchgedrehten beäugt, die mit dem Finger auf uns zeigten. Zum Glück stiegen sie nicht mit ein. Allerdings viele andere, gruselig aussehende Menschen, auch ein besoffener/drogeninduzierter. Die Angst vor der Unberechenbarkeit stieg. Hinzu kommt, was einem in Deutschland nicht bewusst ist, wir waren in diesem Bus beinahe die einzigen "Weißen", noch dazu mit großen Backpacks und evtl. gut ausraubbar. Das Rassendenken bei den Amis ist sichter noch stark ausgeprägt. Als das überstanden war, stiegen wir aus und hatten aufgrund der intensiven Recherche gedacht, dass der Weg zur Greyhoundstation nicht weit ist. Am Ort zeigte unser Navi jedoch einen noch sehr langen Weg an und verortete die Station auch plötzlich in einer anderen Straße. Wir liefen trotzdem los und verliefen uns scheinbar gleich. Die erste Angst machte sich breit, weil die Straße gesäumt war von Zeltlagern der Obdachlosen. Dort konnten wir auf keinen Fall lang gehen und wir wussten ja auch garnicht mehr wohin überhaupt. Zum Glück trafen wir zwei Polizisten, die in diesem Gebiet aufpassten. Die haben wir nach dem Weg gefragt. Der eine sagte gleich, dass wir hier auf keinen Fall lang laufen können. Zu viele Junkies, die uns ansprechen würden, nach Geld fragen usw. Es ist zu gefährlich. Und der Weg ist auch zu weit. Er merkte unsere Angst und brachte uns zu der nächstgelegenen Bushaltestation und meinte, wir könnten jeden Bus nehmen. Dies war leider nicht der Fall. Voller Angst warteten wir knapp ne dreiviertel Stunde auf den einen Bus, den wir nur nehmen konnten. Es kamen immer wieder verwirrte Menschen an uns vorbei, die Dinge taten, die wir hier nicht beschreiben möchten. Inzwischen hat uns ein Mexikaner angesprochen, der auch zur Greyhoundstation wollte. Da man nicht weiß, wem man trauen kann, waren wir erst reserviert, redeten dann aber miteinander, was kurzzeitig ein wenig ablenkte. Elendige Warteminuten waren das, mit dem Wunsch endlich aus dieser gefährlichen Situation zu kommen. Tränen flossen. Der Mexikaner schlug vor, sich ein Taxi zu teilen, sollte der Bus nicht kommen. Er kam dann, wir waren kurz erleichtert und durften sogar kostenlos mitfahren. An der Greyhoundstation angekommen fühlte es sich erstmal sicherer an. Viele Menschen, Personal. Es stellte sich auch heraus, dass der Mexikaner sehr nett war. Er kannte die Station bereits und zeigte uns alles. Wir, Siski und Söri, umarmten uns dann erstmal ganz doll und die Tränen-Dämme brachen vor Angst und Erleichterung. Die Busfahrt gestaltete sich so, dass er proppevoll war, wenig Bewegungsfreiheit bot und somit das Schlafen erschwerte, tatsächlich jegliches Klientel drin saß und der Fahrer hinter Panzerglas fuhr... Dennoch überstanden wir all dies und konnten morgens in unser Hotel in San Francisco einchecken. Wir hätten von Samstag zu Sonntag eine erneute Nachtfahrt von 23.30 - 13.30 nach Las Vegas vor. Als wir die ähnliche Flut an Obdachlosen auch in SF sahen, entschieden wir uns, dass wir uns diese Busfahrt und diese Ängste nicht nochmal antun. Wir bleiben nun eine Nacht länger als geplant in SF, haben einen Flug gebucht und fliegen dann am Sonntagmorgen nach Las Vegas.

 

Vor dem Schrecken: Bustour durch Los Angeles

Wir sind keine Fans von L. A geworden. Mehr Schein und Sein, daneben das Elend der Obdachlosen in Horden.

Am Tag zuvor überlegten wir, wie wir möglichst viel von der Stadt sehen und buchten den Trip: L. A., Hollywood und als Extra zu den Häusern der Stars zu fahren, vielleicht sehen wir einen im Slip wink.

Der Morgen begann schon mit viel Wartezeit, uns ging durch die doofe Organisation viel verloren. Dabei wackelten wir schon vor Aufregung mit den beiden Ohren.

Schon vorweg das Ende der ganzen Geschicht: wir besuchten Venice Beach, Beverly Hills, den Rodeo Drive, Farmers Market & The Grove, die Stadt L. A. an sich und Hollywood. Wir sahen viel nur im Vorbeifahren und damit viel nicht.

Der Fahrer hielt oft an Stellen an, die Unwichtiger als andere Sehenswürdigkeiten waren. Man merkte schon im Bus auch von anderen Leuten enttäuschte Gebaren.

In Hollywood angekommen, wurde uns gesagt, durch unsere Extrabuchung "Besuch der Stars' Häuser", hätten wir hier nur 10 Minuten - wir haben gleich geklagt.

So stand das nicht in der Buchungsbroschüre, das sind falsche Versprechen. Und für Söri war Hollywood das Wichtigste, das war echt zum Brechen.

Wir entschieden uns, länger in Hollywood zu bleiben und auf den Rest zu verzichten. Gelohnt hat es sich am Ende nicht besonders, mitnichten.

Hollywood, was man so denkt und sieht, ist in Wirklichkeit nicht so klasse. Viele Selbstdarsteller, viel Verkehr, enge Wege und für alles wirst du gebeten zur Kasse.

Für Söri waren das Dolby Theatre und Chinese Theatre besonders interessant. Doch auch die sind in Wahrheit von außen nicht allzu imposant.

Zurück bleiben Eindrücke, die auch ein bisschen Enttäuschung mit sich tragen. Es ist einfach tragisch, dass in dieser "glamourösen" Stadt, so viel Dreck, wenig Schönes und auch hier überall Obdachlose rumlagen.

Amerika scheint da irgendetwas falsch zu machen. Was, können wir nicht sagen und auch nicht drüber lachen.

Wir versuchen gerade noch für unseren verpatzten letzten Teil unser Geld wieder zu bekommen. Drückt die Daumen, dass die Firma ist uns wohl gesonnen.

  Rodeo Drive - Einkaufsstraße der Reichen Filmstudio und Beverly Hills Los Angeles und Staples-Veranstaltungsort Farmers Market & The Grove Farmers Market Schickes Kino The Grove Hollywood und Walk of fame Hollywood Chinese Theatre Dolby Theatre

 

San Francisco

Der Tag heute in San Francisco war sehr angenehm: wir sind über viele Hügel spaziert und haben schon einiges gesehen.

Alcatraz, Cable Cars, Seerobben am Pier 39 und die Lombard Street, die kurvigste Straße der Welt. San Francisco ist eine schöne Stadt, die uns schon mehr gefällt.

Die Golden Gate Bridge war Mittags komplett von Wolken verhangen. Nachmittags konnten wir sie besser sehen und sie von weit weg auf einem Foto einfangen.

Lombard Street Lombard Street Hafen  Robben. Zu Spitzenzeiten um die 700 Tiere am Pier. Zurzeit sind viele im Schwangerschaftsurlaub. San Francisco Golden Gate Bridge und Alcatraz  Hafen  Forrest Gump Forrest Gump Steil, steil Cable Cars

Dienstag, 04.07.2017

Alle scheinbar noch verrückter!

Heute schreiben wir euch mit voller Aufmerksamkeit und Energie. Haben heute so lange geschlafen, wie auf unserer Reise noch nie.

Den halben Tag fast, wir waren anscheinend wieder gejetlagt bis zum geht nicht mehr. Dafür sind wir jetzt fit, wie zwei Turnschuhe - also sehr.

Wir haben heut ein Video gedreht, um euch einen Eindruck vom Geschehen hier zu geben. Doch leider können wir es doch nicht hochladen, drum lassen wir es euch durch Worte erleben.

In den Straßen am Strand dröhnt fast aus allen Läden laute Musik, meistens Hip Hop. Und viele Menschen machen hier individuellen Ausdruckstanz vor dem einen oder anderen Shop.

Die Menschen tanzen ausgelassen am Strand und auf den Wiesen. Wir denken, dass sie ihr Leben in vollen Zügen genießen.

Apropo Züge: hier riecht es alle paar Meter nach Gras. Vielleicht haben sie auch durchs kräftige Durchziehen her, ihren Spaß?!

Die Leute singen, wo sie nur können, gerade vor unserem Fenster eben.  Spielen Basketball, skaten und machen andere Sportarten draußen - hier findet statt, das Leben.

Heute, am 4. Juli, war Independence day - den haben die Amis gefeiert. Die Geschäfte hatten trotzdem auf und wir sind mal in einen großen Supermarkt geeiert.

Das ist schon echt Wahnsinn, was die hier so verkaufen. Alles nur in Supersuperlativen - große Flaschen, riesen Pakete - das nach Hause zu bringen, muss die Leute doch bringen zum erschöpften Schnaufen?

Ein bisschen Angst hatten wir heute auch. Großer Polizeieinsatz und über der Stadt ein langes Kreisen vom Hubschrauber. Die haben wohl einen gesucht, der nicht immer war ganz sauber.

Generell sehen hier einige furchteinflösend aus und sind vermutlich auf Krawall gebürstet. Wir hoffen einfach, dass es ihnen nicht nach Söri oder Siski dürstet...

Amis lieben Straßenshows und jubeln Hauptstraße, wo das Leben spielt und Basketball Rollschuhtanz und schon die Kids skaten

Montag, 03.07.2017

Alle verrückt hier

Nur kurz heut, die Nerven lagen ein bissl blank und wir sind richtig platt. Aber ein paar Anekdoten erzählen wir euch glatt.

Wir sind gut angekommen in Los Angeles und in Venice Beach untergebracht. Die Unterkunft das erste Mal mit nem Gemeinschaftsbad, wir gewöhnen uns sacht.

Am Flughafen, noch in Sydney zum Schluß, trafen wir den ersten Star ganz unverhofft: Seal (Sänger, Ex von Heidi Klum)- es ging leider zu schnell für einen schönen Fotoschuss.

Hier in Venice haben alle einen zu viel geraucht, denken wir stark. Es gibt auch an jeder Ecke nen "Green Doctor", die Auswahl an richtigen Medikamenten ist hier karg.

Auf dem Weg zum  Santa Monica Pier und am Strand entlang fiel es uns auf, viele Selbstdarsteller und echt abgedrehte Amis - jo jo die stehen drauf.

Der Muscle Beach bietet für die Muskelprotze die perfekte Plattform zum Posen. So lächerlich, dass wir uns vor bekringeln fast gemacht haben in die Hosen laughing.

Die Amerikaner sind schon ein anderes Kaliber als die Australier, die Lieben. Hier enden die Shows der Großrauskommwoller bestimmt erst morgens um sieben.

Viel Armut gibt es hier, an den Hotspots entlang des Strands zu sehen. Ziemlich schlimm und ziemlich sarkastisch, wie hier Aufstreben und Absturz ganz eng Hand in Hand gehen.

  Santa Monica Pier Santa Monica Pier Muscle Beach

Sonntag, 02.07.2017

Tschüssi Sydney und Australien

Er ist herangebrochen: in Australien unser richtiger letzter Tag. Abschiede sind etwas, was vor allem Siski nicht mag.

Wir schlenderten im Hafenviertel "The Rocks" umher, eher zufällig gefunden. Es war gerade Wochenendsmarkt und wir konnten hier und da ein bisschen was erkunden.

Und natürlich bestiegen wir zu guter Letzt die Harbour Bridge, um auch von dort schöne Fotos zu schießen. Den Tag beendeten wir mit einem letzten Mal "Oper-genießen".

Morgen früh geht's los, dorthin, wo Hollywood prunkt. Mal sehen, ob einer von uns auch seine Nase ins big Showbiz tunkt wink.

Wir freuen uns schon mega auf's Warme, in Sydney war's doch ganz schön frisch. Auch sind wir gespannt auf die amerikanischen Speisen, was uns da so kommt auf den Tisch.

  Von der Harbour Bridge aus geknipst Tschirio!

Samstag, 01.07.2017

Kunst und Kultur

Morgens zog es uns in ein stylisches Shoppingparadies. Leisten konnten wir uns von den edlen Stücken nichts, das war ein bisschen mies.

Daraufhin besuchten wir das Calyx im Botanischen Garten, welches zeigt einige Blumen verschiedener Arten.

Zusammengesetzt ergaben die Pflanzen schöne Bilder, in dem Glashaus war es temperaturmäßig zum draußen wütenden Winter auch milder.

Zuguterletzt hat sich Söri noch in der Art Gallery von der Kunst beeindrucken lassen. Siski's Sache ist das ja nicht so, mit den künstlerischen Massen.

Interessant ist hier wieder, dass die Australier Kunst und Kultur jedem zugänglich machen wollen. Wir hätten jetzt in noch keinem Museum einen Eintritt bezahlen sollen.

Edles shoppen Calyx Blumenmeer Moderne Kunst

Freitag, 30.06.2017

Beschiss in Asien!

Die University of Sydney war heute unser erster Anziehungsort. Söri ist an Unis immer sehr interessiert, viel mehr als an regelmäßigem Sport wink.

Nach indischem Essen und einem neuartigen Sushisandwich vom Stand, ging es zum Darling Harbour und jetzt wird es interessant.

Irgendwann guckten wir uns tief in die Augen, bis Siskis Pupillen wanderten hinunter. Sie musste plötzlich kichern und lachte munter.

Da wurde unser Söri doch nicht wirklich auch von einem Möwstuhl (Möwe) beschissen. Und wie er das gemacht hat, so schräg an den Oberkörper ran, unter Söris Kinn durch - tja, das können wir auch nicht wissen.

Ansonsten fühlt es sich für uns wirklich so an, nicht mehr in Australien zu sein. Eher wie in einer Großstadt, wie Peking - da fühlen wir uns schon immer mal allein.

Nicht nur in Chinatown, sondern überall finden sich Asiaten und ihre speziellen Läden. Sie scheinen sie hier ganz schön in der Hand zu haben, die städtischen Fäden.

Unser Morgen startete bereits mit Backwaren aus einem asiatischen Bäcker, der war noch ganz cool. Aber unser Abendessen in Chinatown zu finden, da braucht man echt ein innovatives "Erklärungstool".

Das Angebot ist unersättlich, du bekommst genug. Aber aus den ganzen Abbildungen, Zusammenstellungen und asiatischen Schriftzeichen wurden wir absolut nicht klug.

Zwischendurch wollten wir aufgeben und zu europäischeren Speisen greifen. Doch dann fanden wir einen etwas verständlicheren Foodcourt und ließen die Idee nochmal schleifen.

Nach einer knappen Stunde haben wir dann auch endlich herausgefunden, was wir ordern. Söri hat die richtige Wahl getroffen, Siski sollte für diesen Schmaus das Geld zurück fordern.

Uni - very british Darling Harbour

Donnerstag, 29.06.2017

Fußstapf in Sydney

Früh am Morgen stiegen wir schläfrig aus dem Bus. Wir konnten trotzdem bereits ins Hostel einchecken und gaben uns nochmal einen Guten-Morgen-Gute-Nacht-Kuss.

Nach dem kurzen Nickerchen stürzten wir uns in die Stadt, jung und frisch. Aber erstmal packen wir euch die harten Fakten über den sydney'schen Winter auf den Tisch.

Es ist schon kälter als zuvor und bedarf langer Sachen. Dies hindert uns jedoch an nichts, wir können ja auch mit diesen alles machen.

Wir spazierten durch die vielen Parks und auch durch den schönen Botanischen Garten. Schon von weitem sahen wir die Spitzen der Oper, sie ließ nicht lange auf sich warten.

Sehr imposant und wunderschön, diese alte Dame. Wir betrachteten sie von allen Seiten - nicht zuletzt trägt sie "Wahrzeichen von Sydney" im Name.

Im Zusammenspiel mit der Harbour Bridge, der berühmten Brücke, bildet sie ein tolles Bild und ist nicht nur der Füller einer Lücke.

Ein Kreuzfahrtschiff ankerte zum Zeitpunkt auch gerade in der Bucht. Es ergriff dann gegen Abend mithilfe eines Schleppers auf's offene Meer die Flucht.

Ein erster ereignisreicher Tag in Sydney ist erlebt. Zum Glück haben wir noch drei vor uns und werden weiter erkunden, bis die Erde bebt.

Stadteindrücke Findet Nemo in Sydney :-) Panorama Wir und die Oper NatürlichView Sydney Opera House Panorama Bei Tag und bei Nacht Schiffsmanöver

Mittwoch, 28.06.2017

Am lighthouse sah's walig aus

Heute erfolgte zum Leuchtturm also unser Marsch. Immer bergauf bei heißer Sonne - wir waren danach ganz schön im A****.

Der Anblick jedoch entlohnte uns für diese Qual. Und siehe da, im Meer sahen wir von oben wieder den ein oder anderen Wal.

Die sind auf der Reise aus der Antarktis entlang der australischen Küste. Sodass man sie dort von Mai bis Oktober oft sehen müsste.

Gerade sitzen wir im Bus Richtung Sydney, fahren durch die Nacht. Unsere letzte Busfahrt in Australien, die kriegen wir auch noch rum - das wär' ja sonst gelacht.

Östlichster Punkt Lighthouse

Dienstag, 27.06.2017

Wonderful day in Byron Bay

Unsere letzte Station vor Sydney: Byron Bay, einfach berauschend. Am Strand wandelten wir heute Nachmittag umher, den Wellen lauschend.

Dann entdeckten wir doch wirklich noch Delfine im Meer. Wir sahen zumindest ihre Finnen (Rückenflossen), uns freute das sehr.

Byron Bay ist ein süßer Ort mit Leuchtturm, den wollen wir morgen besuchen. Viele Aussteiger und Hippies sind hier, knabbern bestimmt an dem ein oder anderen "gefüllten Kuchen".

Das, was Surfers Paradise nicht hatte, den sogenannten Wohlfühlcharme, haben wir in Byron Bay in Fülle. Übrigens, der australische Winter ist hier immer noch warm - das finden wir knülle.

Nicht zu vergessen, ist unser Zimmer hier zu erwähnen. Es ist tausend Mal schöner, neuer und sauberer - hier gibt es nichts Anderes zu ersehnen.

Morgen Abend haben wir wieder eine Busfahrt vor uns in der Nacht. Es geht nach Sydney, mal sehen, ob die Stadt unser Herz entfacht.

Byron Bay Spaß zusammen Sprung  Tanz Crab

Montag, 26.06.2017

Gekämpft wie ein Löwe

Heute Morgen im Ekelzimmer aufgewacht, hat sich Siski gleich auf die Socken zur Rezeption gemacht.

Die Dame zeigte so viel Verständnis und kümmerte sich sofort, sodass wir denken, wir sind nicht die ersten mit diesem Report.

Sie erklärte mir, dies sei kein Hotel, wie wir dachten. Privatleute sind jene, die die Wohnungen an Urlauber verpachten.

Drum hat es jeder selbst in der Hand, Mühe reinzustecken. Wir hatten eben Pech und mussten nun unsere Köpfe in Richtung neuem Zimmer recken.

Wir bekamen eins, viel größer und "luxuriöser" könnte man denken. Aber wir wollen eure Gedanken nicht in eine falsche Richtung lenken.

Es ist genauso alt und heruntergekommen. Nur das Bad ist ein bisschen besser, drum haben wir das Zimmer dann genommen.

Wir fragen uns wirklich, wer diese Leute sind, die für sowas sich noch trauen Geld zu kassieren. Aber egal, morgen sind wir weg und müssen nur noch diese eine Nacht passieren.

Den Tag genossen wir bei schöner Wärme am Strand. Sahen doch noch Surfer: einige übten noch, andere surften imposant.

Abends gingen wir mal "richtig essen" bei Vapiano, sicher kennt ihr die Gastronomie. Endlich wieder Nudeln, sie kamen uns vor so lecker wie nie.

Strandtag Söri war nach schwarz-weiß

Sonntag, 25.06.2017

No surfing but ekeling in Surfers Paradise

Wir verließen Brisbane heut, die große Stadt. Angekommen sind wir mittags in Surfers Paradise und sind schon satt.

Pappsatt um genau zu sein. Gucken wir uns hier um, könnten wir fast wein'.

Haben das schlimmste Zimmer erwischt auf unserer Reise und das nicht mal zum billigsten Preise.

Söri hat schon versucht, ein neues Zimmer zu bekommen. Stattdessen erhielten wir nen Frühstücksgutschein - haben also nicht die Erfolgsleiter erklommen.

Als Siski dann aber noch Ekel-Insekten im Bad entdeckte, war's aus. Morgen versucht sie an der Rezeption Stunk zu machen, hoffentlich kriegt sie auf Englisch auch was raus.

Das einzig Gute ist, wir haben hier Meerblick ganz weit in die Ferne. Das ist ganz schön und mögen wir gerne.

Ansonsten ist Surfers Paradise sehr touristisch angelegt: Showacts, Shops, Essen, Menschenmassen - schlichtweg, die Erde bebt.

So richtig wohl fühlen wir uns hier nicht. Aber sicher schlägt bei dem Gefühl auch die Unterkunft mit ins Gewicht.

Surfers Paradise

Samstag, 24.06.2017

Brisbane again

Über heute gibt es nicht allzu viel zu erzählen. Drum wollen wir euch nicht mit gar so vielen Worten quälen.

Sind zur Story Bridge marschiert und waren im Chinatown-Gebiet. Hier waren viel weniger Asiaten, als man sie in den anderen Stadtteilen sieht. 

Im Botanischen Garten durften wir dann noch einiges an Sonne tanken. Da können wir doch glatt mal dem australischen "Winter"-Wettergott danken!

Brisbane

Freitag, 23.06.2017

Asiatisches Brisbane

Unser Tag begann mit einem Besuch im "Panneköken"-Restaurant. Wir frühstückten fürstlich und die Pancakes schmeckten interessant.

Ein langer Spaziergang führte uns durch Hochhäuserreihen und städtisches Treiben. Und dennoch wird auch hier wieder für die Bewohner gesorgt und Orte geschaffen zum Bleiben.

Ein großer (kostenloser) Pool und Tropenwald mitten in der Stadt. Liegestühle, Grillplätze und Liegewiesen satt.

Wir schauten uns die ansässige Uni etwas näher an. Die hat sage und schreibe ihr eigenes Sportstudio, Theater, Supermarkt und nen Foodcourt dran!

Danach besuchten wir noch kostenlos im Museum irgendwas mit Bildern. Ist nicht Siskis Ding und kann es deswegen nicht mehr genau schildern.

Apropo Schilder, hier ist noch was Wissenswertes über die Australier, die leben hinterm Mond. Sie haben scheinbar noch nicht erkannt, dass sich bei ner Baustelle ein Ampelsystem lohnt.

Die stellen hier ernsthaft an jede Baustelle 1-2 echte Menschen hin, um ein Schild mit "Slow" oder "Stop" zu halten, anstatt zur Verkehrsregulierung ne Ampel hinzustellen zum Schalten.

In Brisbane leben im Übrigen sehr viele Menschen aus dem asiatischen Gebiet. Das sind echt die meisten, die man hier so sieht.

Jedes zweite Restaurant vertreibt auch asiatische Posten. Und wer Sushi mag, kommt in Brisbane mehr als auf seine Kosten.

Panneköken Brisbane Alt mit neu gemischt Skyline Brisbane

Donnerstag, 22.06.2017

Siski hat nun ein Lieblingstier (ja: ein TIER!!!)

Früh am Morgen ging es los zu einem besonderen Ort. Der Greyhoundbus trug uns mal wieder hinfort.

Es ging in den Australia Zoo, der ist ziemlich bekannt. Durch Steve Irwin, der eroberte die zu schützende Tierwelt rasant.

Der Zoo ist wunderschön angelegt, die Gehege und Gelände sind groß. Zum Glück ist es mitten in der Woche, da war besuchermäßig nicht allzu viel los.

Wir kuschelten mit Kängurus und posten zu dritt vor der Linse. Das ein oder andere Foto ging durch den erhöhten Schwierigkeitsgrad auch mal in die Binse.

Wir wohnten der berühmten Vogel- und Krokodilshow bei. Sogar weit weg auf den Rängen war uns dabei nicht einerlei.

Söris Highlight waren die Tiger: kräftig und stark. Sicher wäre er auch gerne einmal öfter gegenüber Siski autark wink.

Die größte Gemütlichkeit vermittelten die absolut tollen Koalabären. Es sind Beuteltiere, um genau zu sein, sie wären vielleicht froh, wenn sie so aktiv wie richtige Bären wären.

Sie schlafen bis zu 20 Stunden am Tag und essen in der übrigen Zeit. Und dann tun sie... na ihr wisst schon: Dinge zu zweit.

In ein paar Beuteln waren sogar kleine Babies zu sehen. Oh man, war das knuffig - Siski wollte garnicht von ihnen gehen.

Die Lemuren wandelten ganz ungehindert in freier Landschaft umher. Sie waren lustig anzuschauen, das freute uns sehr.

Abends ging es mit wunderbaren Eindrücken in den Bus zurück. Er brachte uns nach Brisbane - ne große Stadt, ein Glück.

Hier sahen wir ne riesige Eislaufbahn aufgebaut. Es ist hier zwar Winter, aber bei 20 Grad Außentemperatur haben wir trotzdem erstmal nicht schlecht geschaut.

Hier steppt auf jeden Fall der Bär, die Uhren laufen hier auf ihre Art. Mal sehen wie's morgen im Hellen ist - vielleicht sind wir dann ganz vernarrt!?

Australia Zoo Selfie Gemütlich Streicheleinheit Roos Drittsie KrokodilshowTigerKoalaschnuckiputzisKoalaschnuckiputzisKoalaschnuckiputzisKoalaschnuckiputzis mit BabyLemurenWombats

Mittwoch, 21.06.2017

Erster Eindruck bestätigt

Unser Tag in Noosa hat uns super gefallen. Sie ist für uns bis jetzt die schönste Stadt von allen.

Wir gingen heute im großen Nationalpark hier spazieren und konnten am hiesigen Küstenweg die vielen Surfer observieren.

Im Park sollen sich wohl ein paar Koalas in den Bäumen rumtreiben. Aber ihr kennt ja schon unser Tier-Seh-Glück, von daher müssen wir hierzu ja nichts weiter schreiben wink.

Es war wirklich herrlich und auch wunderschöner Sonnenschein. Drum lud uns später noch der Strand zum erstmaligen richtigen Sonnen ein.

Das feeling in Noosa ist jung und modern. Surferboys und -ladies überall, für uns wie vom anderen Stern.

Noch was Wissenswertes fällt uns gerade ein. Australien ist ein idealer Ort um rauchfrei zu sein.

Zigaretten hätten wir natürlich eh nicht erworben. Und wenn, sind sie schweineteuer (ca. 20-25 €/Packung) und nicht sichtbar in Schränken verborgen.

Auch alkoholische Getränke werden hier strikt vom Rest verkauft. In den Supermärkten gibt es sie nicht, sondern nur in speziellen Läden, "bottleshops" getauft.

Noosa Noosa Noosa

Dienstag, 20.06.2017

Von Rainbow Beach nach Noosa

Wir verweilten heute in Rainbow Beach und spazierten am Strand. Siski watete im Meer und steckte ihre Füße in den Sand.

Mehr ist hier nicht wirklich: ist ein schnieker, aber kleiner Ort. Deswegen zieht es und auch recht schnell wieder fort.

Zur Mittagszeit sackte uns der Bus gen Noosa ein. Dort angekommen wurde uns schnell klar, hier wird's fein.

Viele Essensmöglichkeiten gibt's in Noosa, wir können uns schon fast garnicht entscheiden. Heute Abend gab's Burritos, ihr könnt uns ruhig beneiden. 

Auffällig ist hier, es ist wohl ein reiches Gebiet. Es fahren viele teure Autos rum, was man bisher so sieht.

Noch einen Unterschied zu Deutschland möchten wir euch über Australien nahe bringen. Es handelt sich um die Plastetüten, manche können ja schon ein Lied davon singen.

Verschwinden sie aus Umweltgründen nach und nach vom deutschen Markt, werden sie dir hier hinterher geschmissen, das ist schon hart.

Sie verpacken dir hier fast jedes einzelne Produkt in eine große Plastik. Wohlgemerkt: die Verkäufer packen deine Ware ein - das finden wir angenehm und schick.

Rainbow Beach Yeah unser erstes Känguru am Wegesrand

Montag, 19.06.2017

Fraser-Action 17.-19. Juni

Tag 1 - Humpeldipumpel

Das Wetter am Morgen verkündete erneut nichts Gutes und trotzdem waren wir angesichts des bevorstehenden Abenteuers frohen Mutes.

Wir setzten mit der Fähre über auf das Naturwunder im Meer. Die erste Straße, die wir dort sahen, war noch aus Teer.

Die restlichen Wege und Straßen dann bestehen ausschließlich aus Sand. Ist ja auch eine Sandinsel, mit einem prächtigen Baumbestand.

Zuerst lernten wir Scotti kennen, unseren stämmigen Guide. Mit Witz und Charme zeigte er sich für unsere Tour gleich bereit.

Er stellte uns "Kermit the frog" vor, unseren allradangetriebenen Bus. Na dann, gute Fahrt - Söri und Siski gaben sich vorher noch einen dicken safety-Kuss.

Das Abenteuer begann, die Fahrt war wirklich rasant. Über Huckel und Berge sowie immer nah am Abgrundrand.

Anschnallen war in diesem Gefährt absolute Pflicht, denn man sprang hoch bis fast an die Decke und den Schädel einhauen wollten wir uns nicht.

Scotti spielte uns auch Musik von seiner "supersweet-sixteen-Kassette" und sang lauthals mit. Auch wenn es schrecklich klang, machte es gute Laune und keiner sagte "holy shit".

Erste Station war der Basin Lake mit allerhand Fröschen und Kaulquappen. Eine Umwanderung drum herum, das sollte wohl problemlos klappen.

Dann ging es weiter lange Strecken durch den dichten Regenwald. Wir hatten sogar zwischendurch ein bisschen Regen, der zart durch die Blätter hallt.

Fantastische hohe Bäume fanden wir hier, in unterschiedlichsten Gestalten. Gegen uns kleine Würmer kamen sie uns echt vor wie übermächtige Naturgewalten.

Unsere letzte Station war der Lake McKenzie, ein See mit wunderbar klarem Wasser. Und der Sand war zart und pulvrig - das war noch viel krasser.

Wir schwammen im See, die Sonne zeigte nun auch mal ihr Strahlen. So konnten wir uns in dieser schönen Natur und unserer Liebe aalen.

Als wir abgesetzt wurden, wurde uns klar, wir sind die Einzigen, die im Hotel schlafen werden. Die anderen Armen müssen in Mehrbettzimmerlodges herbergen.

Unser Bus Regenwald RegenwaldRegenwald Regenwald  Sonnenuntergang Liebe Lake McKenzie Kaltes klares Wasser

 

Tag 2 - Keine Wale sind doch ein paar Wale

Dieser Tag begann mit Kälte, aber wunderbarem Sonnenschein. Außerdem gab's ein Hotel-Frühstück, dieses schmeckte fein.

Mit unserem robusten Bus ging es gleich Richtung Strand. Hier zeigte er uns nochmal volle Rübe, was er alles so kann im Sand.

Ein Pilot kam zu uns rein, um Werbung zu machen, mitten auf dem Weg. Ein Flugzeugrundflug über das Meer mit Walen und Teilen der Insel... bei uns ging es "überleg, überleg".

Siski entschied sich erst dagegen und fragte die anderen danach nach ihren Eindrücken. Sie berichteten von Walen, nem Rochen, nem Hai und konnten sie damit verzücken.

Zwischendurch machten wir Halt am SS Maheno Wrack, einem gekenterten Kreuzfahrtkahn. Außerdem war Waten durch den Eli Creek, einem kleinen Fluss, dann für uns dran.

Plötzlich rief einer am Strand "whales, whales!" und wir gingen hin gucken. Und wahrlich, man sah weit entfernt ein paar Wale springen und spucken.

Das gab Siski Mut, sie wollte es aus nächster Nähe betrachten. Doch in der Luft zweimal über's Meer gesaust, sah sie nix und konnte noch so sehr darauf achten.

Wieder unten war sie sichtlich traurig und am Boden zerstört. Der Fahrer, der sie zur Gruppe zurück bringen sollte, sah dies sogleich und hatte auch gut zugehört.

Dann hatte Siski auch noch ihre Sonnenbrille im Flugzeug vergessen. Das Abholen ergab dank des Fahrers "keine Wale sehen ist für heute noch nicht gegessen".

Sie durfte zurück an Bord und wurde zur Gruppe geflogen. Der Pilot konnte es selbst nicht glauben, aber die Wale haben sich nicht nochmal in den Wellen gewogen.

Gelandet wollte ein anderer Pilot Siski ein drittes Mal ins Flugzeug setzen, um ihr den Anblick zu schaffen. Nur leider musste unser Bus weiter, um noch an anderen Orten Sehenswertes zu ergaffen.

Die Enttäuschung ebbte erstmal nicht ab, trotz der superfreundlichen Männer, die haben sich echt eingesetzt. Und zurück an Land sahen wir erneut die wuchtigen Flossen: "Echt jetzt???"

Irgendwann verfloss zum Glück dann der Verdruss, auch dank Söris gutem Zureden und seinem zarten Kuss.

Nach dem Mittagstisch ging es noch einen Berg, den Indian Head, hinauf. Wir kletterten geschwind und gaben nicht auf.

Die Champagne Pools boten uns zuletzt einen gar spritzigen Anblick. Doch wir zogen es vor, zu sonnen unser Gemüt und Genick.

Wir huppelten nach Hause mit unserem grünen Gefährt. Trotz nur der entfernten Sichtung der Wale war dieser schöne Tag eine Reise wert.

SS Maheno Wrack Eli Creek Heading off Flug Flug Flug Schmetterling Indian Head Indian Head und Champagne Pools

 

Tag 3 - See-Sightseeing

Der dritte Tag Fraser Island ist heran gebrochen und wir besuchten zwei Seen, wie vom Guide versprochen.

Der erste war von mächtigen Dünen gesäumt, wir genossen hier die Sonne und wurden gebräunt.

Am zweiten See probierten wir Stand Up Paddling aus. Es lief ganz gut - vorher dachten wir, es wird ein Graus.

Die berühmten Dingos trafen wir hier auf der Insel nicht. Zum Glück oder schade, entscheiden können wir uns da nicht.

Überall auf der Insel wird vor ihnen gewarnt, es wäre aber interessant gewesen. Nun gut, ohne sie sind wir wenigstens wohlauf und genesen.

Am späten Nachmittag gelang uns nach Rainbow Beach die Überfahrt. Wir liegen nun im Bett - es ist weich und garnicht hart.

Empfangen wurden wir ganz freundlich von der Dame, der die Unterkunft gehört. Aber wir denken ganz ehrlich, sie ist ein bisschen gestört...!

Stand Up Paddling

Freitag, 16.06.2017

Wir noch hier und heute am Pier

Heute war ein schöner Tag, haben ihn sehr genossen und uns in den Strand verschossen.

Wir machten einen langen Spaziergang bis an das hiesige Pier. Fanden auf dem Weg einige Muscheln und Quallen sahen wir.

Auf dem Urangan Pier ereilten uns Regen, Sturm und Sonne zugleich. Links und rechts saßen die Angler und fischten Fischlein aus dem großen Teich.

Ganz licht erspähten wir auch einen Rochen drin wandeln und wir sahen uns ganz nah mit einem großen weißen Reiher (?) anbandeln.

Siski aß heute zum ersten Mal Fish & Chips nach englischer Art. Söri aß einen Burger und ihm hing danach noch ein Stück Rote Beete im Bart.

Scheinbar machen die Australier auf alle ihre Burger Rote Beete drauf, aber aufgrund Söris Schnupfen fiel ihm das erst beim letzten Bissen auf.

Siski ist übrigens fast wieder vollständig genesen. Wenn nicht, wäre das ja auch nicht schön, geschweige denn reiseadäquat gewesen.

Ihr werdet es nicht glauben, wir erkundeten heute auch einen australischen ALDI in town. Waren drin und wollten uns mal die Prospektwerbungsangebote anschau'n.

Ab morgen müsst ihr in Geduld euch üben, fahren für 3 Tage raus auf Fraser Island, aber fehlendes Internet wird unsere Reiselust nicht trüben.

Wir am Pier Surferdream

Freitag, 16.06.2017

In Hervey Bay is so much to do...

... sagte zu uns bei der Ankunft die Rezeptionsfrau. Und wir dachten nur: "Naaa klar, genau."

Wir nahmen an, hier wäre es mal wirklich schön, aber das Schönste hier ist beinahe auf unserem Zimmer der Fön.

Aber wir müssen fair bleiben und alle Umstände in Betracht ziehen. Hier hat es gestern den ganzen Tag geregnet und getropft, da haben wir unsere Sommersachen zurück in den Rucksack gestopft.

Gegessen haben wir gestern auch wie hauslose Menschen, vorm Supermarkt auf ner Bank. Guckten wir nach draußen in den Regen, war es unsere Laune, die sank.

Wir waren in den letzten Tagen immer in so kleinen Orten, da mussten wir uns das Essen aus dem Supermarkt horten.

Was Anderes gab es fast nicht oder es ist einfach zu teuer (Döner-Dürüm für 7,50 €). Das frustriert etwas und ist unserem Bauchi nicht ganz geheuer.

Morgen starten wir von Hervey Bay einen dreitägigen Ausflug auf Fraser Island, die größte Sandinsel der Welt. Ich hoffe sehr, dass es uns hier gut gefällt.

Alle schwärmen von dem Ort, sagen, es ist ein Paradies. Drum hoffen wir, es regnet nicht, sonst wird es vielleicht mies.

Da wir durch den Regentag nichts Anderes zu erzählen haben, teilen wir euch Unterschiede zu Deutschland mit. Ein paar Infos zum Schlauer werden, damit sind wir quitt.

Für das menschliche Bedürfnis stehen hier an jeder Ecke komfortable Toilettenhäuser rum - ganz kostenlos und ohne viel bamborium.

An den Stränden und auf den Wiesen finden wir hier zum männlichen Spaß, kostenlose Vorrichtungen zum genüsslichen Grillen. Die funktionieren, glauben wir, ganz einfach mit Gas.

Was uns zu Gute kommt, haben wir oben schon kurz angerissen, in den Woolworths-Supermärkten gibt's hier auch immer einen warmen Leckerbissen.

Sie wärmen dir hier eine große Pizza kostenlos auf oder es gibt preiswerte warme Hähnchenleckerbissen direkt zum Verkauf.

In dem riesigen Markt in Cairns gab es sogar einen kleinen Sushistand. Frisch bereitet hattest du da schnell eine leckere Sushirolle in der Hand.

Auffällig ist auch die unglaubliche Freundlichkeit der Menschen hier. Bei einem Strandspaziergang grüßen und winken völlig Unbekannte sogar aus 350 Metern vom Pier.

  Regentag in Hervey Bay

Mittwoch, 14.06.2017

Langeweile in Airlie Beach

Airlie Beach sollte der Hotspot für junge Leute sein. Stattdessen schliefen uns hier fast alle Körperteile ein.

Es war nicht viel los und 's gab nicht allzu viel zu sehen. Drum blieb uns schon mal nicht viel übrig, als 4 mal in den Woolsworth-Supermarkt zu gehen.

Hier versorgten wir uns mit günstiger Pizza und zur Erfrischung mit nem Eis. Eigentlich viel zu viel Belohnung für unseren nicht vorhandenen Fleiß.

Obwohl, wenn wir unseren Schrittzähler checken, sind wir mit 20.000 Schritten pro Person doch ganz schön am backpacken.

Waren am Hafen, am Strand und haben Muscheln gesammelt. Haben Papageien beobachtet und auf Parkbänken gegammelt.

Wir fanden auch Klein-Malibu-Beach mit einem schönen Häuschen für uns zwei "Reichen", aber schauen wir in unseren Geldbeutel, können wir das nach unserer Reise wohl streichen.

Aber alles in allem haben wir den Tag doch gut rumgebracht und verbringen jetzt auf der Fahrt nach Hervey Bay im Bus unsere Nacht.

Natur Spaziergang und Haus

Dienstag, 13.06.2017

Airlie Beach mit geklautem W-Lan

Wir melden uns mal kurz von einer Bank, haben hier W-Lan, Gott sei dank.

Ein Café bietet es uns, aßen hier heute zum Mittag ein festliches Mahl. Und haben uns bis jetzt das Passwort gemerkt, wie genial wink.

Gestern saßen wir im Bus die ganze Zeit. Sahen saftige Wiesen, Felder und viele Kühe, doch keine Kängeruhs weit und breit.

Angekommen sind wir gestern in Airlie Beach und haben hier heute den Tag verbracht. Lagen am Strand und haben auf dem Spielplatz viel zusammen gelacht.

Morgen geht's weiter nach Hervey Bay, mal wieder ne Tour im Greyhound-Bus. Und damit ist für heute auch erstmal wieder Schluß.

Die Cafébesitzerin guckt nämlich jetzt schon ganz grimmig, hoffentlich ist unser Blogeintrag unter Zeitdruck trotzdem stimmig.

Airlie Beach

Sonntag, 11.06.2017

Gut begonnen ist dann verronnen

Der Tag begann gut, endlich kamen sie angesprungen. Kleine Kängurus, die Wallabys, haben uns beim Frühstück besucht, haben aber kein Liedchen gesungen.

Siskis Krankheit nimmt momentan leider keinen guten Verlauf. Und der etwas gesündere Söri opfert sich gerade für sie auf.

Ein kleiner Spaziergang sollte es heute trotzdem sein, mit unseren 7 Sachen bepackt. Da wurde Siski doch nicht wirklich noch von einem Vogel bekackt...

Als ob das noch nicht genug Quatsch für einen Tag ist, hat es auch noch den ganzen Tag hier von oben gepisst.

Wir danken euch für's rege Lesen und (reimende) Kommentieren unseres Blogs an dieser Stelle, wir freuen uns darüber sehr, auf alle Fälle!

  Wallabys am Frühstückstisch Hibiskus in Mission Beach überall. Haben uns ganz schön was vorgenommen in Australien.

Samstag, 10.06.2017

Strand oder Shops

Heute zum ersten Mal sind wir zur Weiterfahrt in den Greyhound-Bus gestiegen. Mission Beach hieß unser Ziel, in Cairns sind wir nun lange genug geblieben.

Auf der Fahrt fiel uns erneut etwas auf, was die Sichtung von Kängurus tangiert. Einige Schlaubietze zu Hause meinten ja, sie seien überall: auf den Straßen, in der Stadt - hüpfen dort ganz ungeniert.

Nun müssen wir euch mit den Fotos eines Besseren belehren. Hier ist hohes Buschland, sowie dichter Regenwald und somit nicht des Kängurus Begehren.

In Mission Beach angekommen, merkten wir schnell, dass hier der Hund begraben liegt. Und in unserem Hotel mit nur 3 Zimmern, dem jüngsten Gast, mit 85 Jahren, vielleicht beim Dinner das Gebiss rausfliegt.

Wir wurden sehr familiär empfangen von den B&B-Herbergseltern. Sie luden uns ein, auf ihrer Terrasse zu einem späteren Begrüßungskeltern.

Dies sollte uns noch zu einem beinahen Verhängnis werden, doch kommen wir erstmal zur Beschreibung des natürlichen Glücks auf Erden.

Wir sind hier mitten im Tropenwald stationiert, unser Zimmer ist wunderschön und man hat sich hier mit dekorativer Gemütlichkeit ausprobiert.

Auf der Terrasse sahen wir das erste große freilebende Tier. Da wir nichts finden, was sich auf den Tiernamen reimt, müsst ihr selbst mal googlen, anhand des Bildes hier.

Das Dörfchen ist eingeteilt in Shops und den Strand. Zweiteres ist lang und super toll, Ersteres hält nicht mal mit der früh schließenden Mall in Cairns stand.

Als wir ankamen, stellten wir fest, der Supermarkt Woolsworth ist ab 17 Uhr geschlossen. Schnell gerieten wir in Panik, weil morgen Sonntag ist und wir heute noch nicht mal haben ein Abendbrot genossen.

Der Getränkeladen fiel uns gerade so noch ein, gelegen auf dem Pfad. Wir konnten ja eins nicht ahnen: alkoholische Getränke gab es viel, doch Wasser oder Softtrinks waren an Menge so rar, wie in der Arktis Eis am Stiel.

Wir fanden dann noch den einzigen Laden, der etwas Essbares anbot zu teuren Preisen. Wir holten uns ne Pizza und nun kommen wir zur Krux der Einladung von den Greisen.

Wir kränkelten und wollten nur aufs Zimmer rauf. Doch vermuteten wir, dass die Herbergsmutti das Essen dort nicht gerne nahm in Kauf.

Drum froppten und knetschten, verbargen und versteckten wir die Pizzen in unserem Rucksack und unseren Tüten, um unseren baldigen Schmaus gut zu behüten.

Es hat geklappt, wir kamen nach einem kleinen Plausch schnell rein und schon konnten die Pizzen in unseren Mägen sein.

Buschland Australien-Jump Strand Funde Tiere haben Sandperlen hergestellt. Beach oder Shops

Freitag, 09.06.2017

Zwei Tage: Zu Hause bei "Findet Nemo" und die Regenwaldpartykompanie

Gestern haben wir gemeinsam eine Bootstour zum Great Barrier Reef genossen. Das Meer war zu unserem Glück ganz voll gegossen.

Auf der Hinfahrt war Siski durch den Wellengang ganz anders im Magen und musste deshalb an einer Seekrankheitspille nagen.

Als diese genommen wurde, war alles viel netter und sie brauchte im Wasser dann auch keinen Retter.

Wir tauchten umher, sahen Korallen, ne Schildi und auch einen Fisch, nur den Nemo, den fanden wir leider nicht.

An Deck kamen Siskis Sommersprossen durch die Sonne zum Sprießen. Und zum Mittag konnten wir nach dem Jetlag endlich mal wieder ein richtiges Mittagessen genießen.

Bootstour Sonne an Deck Snorkeln  

 

Wir können ja nicht immer nur Gutes sagen, sondern auch, dass wir gerade eine Last mit uns tragen.

Uns hat es ein bisschen umgehauen, sodass wir kränklich aus der Wäsche schauen.

Die Klimaanlagen-Wärmewechsel, Jetlag und Co. haben ihr Übriges dazu beigetragen, dass wir über Halsschmerzen, kein richtiges Hunger-Satt-Gefühl und Kopfschmerzen klagen.

Trotzdem zog es uns heute heraus in den Regenwald, nur hat es im Auto mit der Partygemeinschaft ganz schön musiktechnisch und partyspielemäßig geknallt.

Uns wäre eine Rentnergruppe lieber gewesen, anscheindend haben wir die Zielgruppe der Tour im Prospekt überlesen.

Wir genossen wann immer wir konnten die Momente zu zweit. Uns war das gemeinsame Erleben der natürlichen Wasserrutsche unter dem Wasserfall zum Vergnügen geweiht.

Ein bisschen durch den Regenwald sind wir auch gelaufen. Wir wollen das wo anders aber nochmal intensivieren, denn heute sind wir noch nicht gekommen ins erschöpfte Schnaufen.

Regenwaldtour Naturwasserrutsche Millaa Millaa Falls

 

Nun möchten wir noch etwas zum Winter in Australien sagen und müssen ein kleines Eingeständnis wagen. 

Ein bisschen haben wir den oft kalten Wind und die zeitige abendliche Dunkelheit unterschätzt. Und trotzdem können wir inbrünstig sagen, dass Australien auch im Wintermodus fetzt!

Morgen geht's weiter mit dem Bus an einen anderen Ort. Wir schreiben dann von Mission Beach an unserem Blog fort.

Mittwoch, 07.06.2017

Was wir heute gemacht haben

Wir standen heute lange an den Ampeln rum. Die schalten hier in Cairns erst nach ewigem Warten um.

Wird's endlich grün, dann surrt es stark und piept es laut. Du fühlst dich, als ob dich jemand mit nem Elektroschocker umhaut.

Die meiste Zeit verbrachten wir heute hier im Reisebüro zum Buchen. Wir werden morgen Tauchen im Great Barrier Reef und übermorgen eine Regenwaldtour versuchen.

Drum bleiben wir 2 Tage länger hier als gedacht. Zum Glück ziehen wir morgen in ein anderes Hotel und verbringen hoffentlich eine sauberere und ruhigere Nacht.

Ansonsten haben wir heute den Pool sehr genossen. Dieser ist hier mitten in der Stadt in Stein gegossen.

Im Meer waren wir hier leider noch kein einziges Stück, denn es zieht sich durch Ebbe und Flut tagsüber immer völlig zurück.

Abends wollten wir noch essen in der Mall, die haben wir mittags schon entdeckt. Doch leider war die schon um 18 Uhr (!!!) geschlossen, für ein Urlaubsstädtchen nicht gerade perfekt.

Pool Sonne Nachtmännchen

Dienstag, 06.06.2017

Lange Anreise und ersehnte Ankunft

Beim Umsteigen in Abu Dhabi trafen wir eine Verkäuferin, die war schlau. Sie verkaufte uns Getränke und wusste eines schon vorher ganz genau.

Es war Rammadan, trinken und essen auf der Straße ist nicht erlaubt. Wir haben uns wie Verbrecher gefühlt, haben in einer versteckten Ecke doch mal an unseren Flaschen gesaugt.

Ansonsten war die Reise geprägt von Mundgulli und müden Augen. Nach den langen Flügen und den Umsteigemarathons, schienen unsere Beine nichts mehr zu taugen.

Den meisten Stress hatten wir in Sydney beim Umsteigen: die Zeit war knapp, unser Reisepass passte nicht in den Selfservice-Automaten. Dann mussten wir sogar transferiert an einem anderen Flughafen aufs Weiterfliegen warten.

Angekommen in Cairns legten wir uns erstmal schlafen und waren danach noch mehr geschafft. Trotzdem wagten wir noch einen Spaziergang durch die Stadt und sahen viele Vögel - oh nein, es waren dutzende Fledermäuse, haben wir dann gerafft.

  35 Grad in Abu Dhabi Umsteigen in Abu Dhabi Cairns Cairns

Sonntag, 04.06.2017

Flughafen Berlin

Wir sitzen hier und warten, aber haben schon unsere Boardingkarten. Der Abschied gestern und heute fiel schwer, vor allem Sösö und Jenni traf es sehr.

Erster Stop Abu Dhabi, dann weiter nach Sydney und Cairns wartet schon. Also, bevor es los geht noch ein paar Grüße von eurer Tochter und eurem Sohn.

Gepäck abgeben Flughafen Berlin

Donnerstag, 01.06.2017

Last days

Freunde sind etwas wunderbares, ein Glück, ich habe welche gefunden. Für meine neuen beruflichen Wege haben sie mir ein großes Bewältigungs-Paketchen gebunden.

Für die Reise wurde für mich noch ein Kissen genäht, es ist sehr bequem. Solch ein Schönes habe ich noch niemals überhaupt irgendwo gesehn'.

Ich danke euch allen von ganzem Herzen und für den Notfall habe ich ja jetzt Pflaster und Aspirin für eventuelle Schmerzen wink.

Das erste Geld ist auch schon eingetauscht. Alles ging mit rechten Dingen zu, die Kassenfrau hat gut unserem Wechselwunsch gelauscht.

Geschenke Money

Donnerstag, 27.04.2017

Auf, auf

Am 4. Juni geht endlich unser Flug in die Ferne und im Himmel werden wir dann alles sehen: Sonne, Mond und viele Sterne.

Vielleicht durchleben wir auch die 4 Jahreszeiten - so lange sind wir in der Luft. Wir freuen uns schon riesig auf unsere sichere Ankunft.